Kompetenz in Zahngesundheit
Kompetenz in Zahngesundheit 

Sekt oder Selters – Privat oder Kasse

 

 

Das Wichtigste in Kürze:

 

Sie haben als gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf zahnärztliche Behandlung gemäß den im Sozialgesetzbuch festgelegten Richtlinien. Diese Richtlinien schreiben vor, dass die Behandlungen „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ (Schulnote 4, ausreichend) sein müssen/dürfen. Die aus den Vorschriften des Sozialgesetzbuches folgenden Richtlinien gehen auf den Sachverstand und die zahnmedizinischen Möglichkeiten der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück bzw. sind in einzelnen Teilen -aus Kostengründen- sogar hinter diese zurückgeführt worden.

 

Als Beihilfeberechtigte haben Sie Erstattungsansprüche, die, je nach Kassenlage Ihres Dienstherrn, an diese Kassenlage „angepasst“ werden.

 

Die Erstattungsansprüche des Inhabers eines privaten Versicherungsvertrags richten sich nach den tariflich vereinbarten Bedingungen.

 

Die allermeisten Menschen sind einer dieser drei genannten Gruppen zugehörig. Sie unterscheiden sich durch die verschiedenen Rechtsverhältnisse und ihre unterschiedlichen Ansprüche gegenüber den Kostenträgern.

 

Als PrivatpatientIn haben Sie grundsätzlich und umfassend Zugang zu den heutigen (zahn-)

medizinischen Möglichkeiten.

 

Fazit: Jede/r hat Zugang zu für ihn/sie optimaler Zahnmedizin, Unterschiede bestehen in der Kompliziertheit des bürokratischen Hindernislaufs, der auf dem Weg zu bester Zahn- und Mundgesundheit zu bewältigen ist. Wir helfen Ihnen dabei.

 

Ihre Freiheit als PatientIn und unser Respekt vor Ihnen gebietet es, dass wir Ihnen den Sekt anbieten und nicht – womöglich sogar in Abhängigkeit von Ihrem Versicherungsverhältnis - das Selters.

 

Von Ihnen als PatientIn erwarten wir mit allem gebotenen Respekt, dass Sie uns mitteilen, ob Sie als Kassenpatient (ausreichend, zweckmäßig, 4 ...) behandelt werden wollen oder ob Sie eine Privatbehandlung wünschen. Gehen Sie davon aus, dass wir die gesetzlichen Richtlinien im Detail kennen und anwenden und das Beste für Sie dabei herausholen. Erwarten Sie bitte nicht von uns, dass wir Ihnen die Richtlinien und die sich aus ihnen ergebenden Konsequen-zen im Detail erläutern; diese sind zum großen Teil auch für Fachleute völlig inkonsequent, intransparent und normal verständigen Menschen nicht schlüssig zu erklären. Beispiel: im Bereich des Zahnersatzes führt Privatbehandlung zum Eigenanteil, bei der Zahnerhaltung zur Zuzahlung zum gesetzlichen Zuschuss, bei der Parodontosebehandlung, der Wurzelbehand-lung und anderen Behandlungsarten, die vom Gesetzgeber z.T. völlig willkürlich unterschied-lich behandelt werden, ist nichts dergleichen möglich, gleich, wie es genannt wird. Auf hohem Niveau sind dort Behandlungen nur privat möglich.

 

Bei vielen Behandlungen kommt es aus diesen Gründen zu einem privat zu bezahlenden Betrag: wir verwenden zum Beispiel aus grundsätzlichen Erwägungen heraus kein Amalgam (siehe dort), oder wir führen bestimmte Behandlungen ausschließlich unter Kofferdam durch (siehe dort). Sollten Sie Zuzahlungen jeglicher Art grundsätzlich ablehnen (wir respektieren dies), so würden wir Sie aus Gründen der Offenheit und Fairness bitten, sich und uns vorher-sehbare Konflikte zu ersparen und sich einen anderen zahnärztlichen Behandler zu suchen, der bereit ist, Sie nach Ihren Vorstellungen bzw. den Vorstellungen Ihres Kostenträgers zu behandeln.

 

Wir werden in unserer Praxis keine Ordnungs- oder Sozialpolitik machen, und wir treten auch nicht an, mögliche Versäumnisse in Bereichen, auf die wir keinerlei Einfluss haben, durch „Zuteilungsmedizin“ oder anderweitige Kompensationen („Privatpatienten subventionieren Kassenpatienten“) auszugleichen. Die Zeiten des zuteilenden und gewährenden „Halbgott in Weiß“ sind zum Glück vorbei. Die meisten Menschen haben hierfür Verständnis.

 

Wir können und werden uns unseren Anspruch an unsere Arbeit und unsere ärztliche Verantwortung nicht vorschreiben lassen.

 

Um eine Anleihe aus dem Wirtschaftsleben zu machen:

 

Wir bieten Ihnen ein überragendes Preis-Leistungs-Verhältnis:

beste Qualität (Langlebigkeit, biologische Verträglichkeit, Ästhetik, substanz- und nervenschonende Behandlung) zum besten Preis.

Oder:

Wenn es billiger (oder „umsonst“) ist: Vorsicht! (Es wird nicht funktionieren.)

Und wenn es teurer ist, ebenfalls: Vorsicht! (Es ist zu teuer oder nicht notwendig.)

Bei sorgfältiger Zahnpflege und normalem Zustand Ihrer Zähne sollten Sie mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung in unsere Praxis kommen. Bei anfälligen Zähnen sollten Sie auf Nummer sicher gehen und einen halbjährlichen Prophylaxe-Termin vereinbaren.

 

Unser Tipp: Lassen Sie sich von uns beraten und vereinbaren Sie nach jedem Besuch den nächsten Termin.

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© Dr. Ulrich Schneider