Kompetenz in Zahngesundheit
Kompetenz in Zahngesundheit 

Prophylaxe (Erkrankungsvorbeugung)

Die Kombination aus häuslicher Zahnpflege einerseits und professioneller Prophylaxe andererseits bildet die wichtigsten Stützen gegen Karies, Parodontitis und Periimplantitis.

 

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen Prophylaxebehandlungen bei Kindern und Jugendlichen (vom 6. bis zum 17. Lebensjahr). Ab dem 18. Lebensjahr ist Prophylaxe privat zu bezahlen. Hierfür gelten die Vorschriften der privaten Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Bei Privat- und Beihilfepatienten werden die Kosten der Prophylaxebehandlungen in der Regel unabhängig vom Lebensalter ganz erstattet.

 

Wir informieren jeden unserer Patienten über seinen individuellen Gesundheitszustand. Wir informieren umfassend und empfehlen die richtigen Regeln und Hilfsmittel zur individuellen häuslichen Zahnpflege.

 

Im Rahmen der professionellen Zahnreinigungen geben wir uns also nicht nur damit zufrieden, dass die Zähne „porentief rein“ werden, sondern geben individuelle Empfehlungen zur häuslichen Zahnpflege. Und auch Sie sollten sich nicht allein mit dem Vergleich „vorher - nachher“ zufrieden geben, sondern den maximalen Nutzen für sich aus der Behandlung ziehen, indem Sie erfahren, wie Sie sich selbst am besten gesund erhalten.

 

Schon an der kleinen Grafik können Sie erkennen, dass es den „Königsweg zu sauberen Zähnen für alle“ nicht gibt. Wir werden mit Ihnen den für Sie optimalen Mix aus häuslichen Mittel finden.

 

GRAFIK

 

Es herrscht vielfach Unsicherheit darüber, was denn nun eine „Parodontitis-Vorbehandlung“, eine „Prophylaxesitzung“, eine „Parodontitis-Nachbehandlung“ oder eine „Recall-Sitzung“ voneinander unterscheidet. Der Unterschied ist nur graduell und abhängig von der individuellen Befundsituation des Patienten, seinem individuellen Erkrankungsrisiko sowie ggf. der Entwicklung seines Mundgesundheitszustands über die Zeit hinweg.

 

Für Parodontitispatienten (siehe auch „Parodontitis“) gilt grundsätzlich: einmal Patient, immer Patient. Die immer wieder vorgetragene Formulierung: „Bei mir ist vor x Jahren einmal eine Parodontosebehandlung gemacht worden“ deutet, bei nicht regelmäßig weiter betriebener Nachsorge, darauf hin, dass sowohl vom behandelnden Zahnarzt als auch vom Patienten das Wichtigste nicht verstanden, zumindest jedoch nicht beachtet wurde.

 

Ebenso, wie nicht die Einzelsünde krank macht, sondern nur die schlechte Gewohnheit, so hält nicht die Einzelbehandlung gesund, sondern nur die gesunde Regelmäßigkeit. Oder, für unseren Bereich umgeschrieben:

 

Es schadet nicht wirklich, wenn man sich einmal (!) die Zähne nicht so gründlich putzt, wenn man ansonsten gründlich, regelmäßig und zuverlässig pflegt und pflegen lässt.

Es schadet auch nicht, wenn man einmal im Monat Zahnseide benutzt oder anderweitig Zahnzwischenraumpflege betreibt oder seine Zahnprothese gründlich reinigt und desinfiziert, - aber es nützt aber auch nicht wirklich.

 

Es führt auch immer wieder zu heiteren Situationen in unserer Praxis, wenn der Patient auf unsere Frage nach seinen Zahnpflegegewohnheiten antwortet: „Ich habe Zahnseide“ und wir antworten, dass der Besitz allein nicht ausreicht, sondern nur die regelmäßige und sachgerechte Anwendung.

 

Im Rahmen der von uns empfohlenen Prophylaxe-Behandlungen bieten wir Ihnen an, Sie in vorher mit Ihnen vereinbarten Abständen an die Regelmäßigkeit zu erinnern und die Behandlungstermine abzustimmen.

 

Geben Sie uns daher bitte eine Telefonnummer, unter der wir Sie tagsüber normalerweise erreichen können. Der Erinnerungsservice ist für Sie kostenlos. Verbindlich verabredete Termine sind für Sie fest eingeplant.

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© Dr. Ulrich Schneider