Kompetenz in Zahngesundheit
Kompetenz in Zahngesundheit 

Angst vor dem Zahnarzt? Jetzt nicht mehr!

Unter dem Namen Lachgas bekannt, ist Stickoxydul ein nichtallergenes, nicht reizendes Gas, das das zentrale Nervensystem beeinflusst. Die schmerzstillende und angstlösende Wirkung ist bereits seit dem 19. Jahrhundert bekannt und wird bis heute millionenfach angewendet. In den USA ist die zahnärztliche Behandlung unter Lachgas alltäglicher Standard.

Es ist keine Vollnarkose möglich und nötig; Sie bleiben jederzeit HerrIn Ihrer Sinne, ansprechbar, und können die Sedierung jederzeit selbst beenden.

Die Sedierung mit Lachgas ist ebenfalls für Kinder geeignet.

Und genauer?

Viele Menschen haben Angst vor der Zahnarztbehandlung oder sind während der Behandlung sehr angestrengt und verkrampft. Wenn es Ihnen auch so geht, haben wir eine gute Nachricht: eine Sedierung (= Beruhigung bei vollem Bewußtsein) auf der Basis von Lachgas. Sie hilft Ihnen beim Entspannen, ebenso gegen Schmerz und Würgereiz.

Mit aktueller und moderner Technik wird dieses Verfahren auch in meiner Praxis eingesetzt.

Sie atmen über eine kleine Nasenmaske ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas ein. Es wird Ihnen sehr helfen, bei der Behandlung zu entspannen und keine Angst zu fühlen. Auch ist das Zeitgefühl vermindert; Sie werden die Dauer der Behandlung nicht mehr einschätzen können.

Sie sind in diesem Zustand der Entspannung jederzeit voll ansprechbar, die Schmerzempfind-lichkeit nimmt ab. Es wird weiterhin eine örtliche Betäubung nötig sein, aber mit wesentlich verminderter Dosierung des Medikaments und damit auch Verminderung unerwünschter Nebenwirkungen. Sie können ohne Begleitung die Praxis verlassen (eingeschränkt durch die üblichen Vorsichtsregeln bei der örtlichen Betäubung). Im Gegensatz zu anderen Medikamenten (Mitteln zur örtlichen Betäubung oder Narkose) belastet das Lachgas die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane Leber, Niere, Darm und Lunge nicht, da es so wieder abgeatmet wird, wie es eingeatmet wurde (bis auf einen kleinen Anteil, der deutlich unter 0,1% liegt). Die Wirkung ist innerhalb von 3-5 Minuten völlig aufgehoben.

Dank moderner Medizintechnik ist das Verfahren sehr sicher. Technisch bedingt kann das Lachgas nicht überdosiert werden. Die Patienten beschreiben manchmal ein Kribbeln der Hände und Füße, ein Wärmegefühl, ein Taubheitsgefühl der Beine, der Zunge und der Schleimhäute, Ohrenklingeln, Euphorie und Leichtigkeit oder Schwere.

Falls Sie die Behandlung mit Lachgas nicht so genießen, können Sie jederzeit durch den Mund atmen und mich bitten, die Sedierung zu beenden.

Ein Narkosearzt wird nicht benötigt, die Unannehmlichkeiten und Kosten einer Narkose fallen weg. Die Lachgassedierung ist keine Kassenleistung, wird daher privat berechnet. Bei Privatpatienten hängt die Erstattung vom jeweiligen Versicherungsvertrag ab.

Wir unterscheiden zwischen kurzem (ca. 80 €) und langem (ca. 150 €) Lachgaseinsatz, die Grenze liegt bei 20 Minuten. 

Ein Erfahrungsbericht

von Susanne Sch., 36 Jahre:

 

"Meine Zahnarztangst liegt in schlimmen Erfahrungen in meiner Kindheit begründet. Im Alter von etwa 8 Jahren erlebte ich äußerst schmerzhafte Zahnbehandlungen, bei denen teilweise ohne oder schlecht wirkenden Betäubungen Milchzähne gezogen oder Plomben gemacht wurden. Ich erlebte diese Behandlungen völlig hilflos und ohnmächtig.

 

In der Folge entwickelte ich als Jugendliche und auch erwachsene Frau ausgefeilte Strategien, um Zahnbehandlungen möglichst zu vermeiden: keine Zeit, Medikamente, wichtige andere Termine etc. Alles andere war wichtiger.

 

Der Gedanke an eine Vollnarkose ist mir jedoch auch nicht wirklich sympathisch, denn die Nebenwirkungen sind ja auch nicht "ohne". Dr. Schneider hat mir dann in einem Erstgespräch die Behandlung mit Lachgas angeboten und erklärt. Weil ich das Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht überhaupt nicht ertragen kann, hat mir besonders gut gefallen, dass man mit Lachgas bei vollem Bewusstein ist und jederzeit die Kontrolle über alles hat.

 

An die erste Sitzung habe ich in etwa folgende Erinnerung:

Das Gefühl ist "schwer", ich bekam alles mit, aber es war mir egal. Dr. Schneider hielt mich über alles auf dem Laufenden, und es war alles ok für mich, selbst die Betäubungsspritzen, die ich sonst überhaupt nicht leiden kann, haben mich nicht interessiert, und auch mein sehr unangenehmes Würgen war verschwunden.

Am Ende der Sitzung fragte mich Dr. Schneider, wie lange die Sitzung wohl gedauert hätte, und ich konnte keine Auskunft geben, da ich mit der Maske überhaupt kein Zeitgefühl mehr hatte.

 

Mein Ehemann, der meine Zahnarztpanik schon lange kennt, saß die ganze Zeit mit im Behandlungsraum und traute seinen Augen nicht, als er mit ansah, wie "gleichgültig" ich die Behandlung erlebte.

 

Dr. Schneider hatte mir bei der Vorbereitung der Behandlung noch einen weiteren Vorteil in Aussicht gestellt: Bei Vollnarkosen schläft man mit der Zahnarztangst ein, und man wacht mit ihr wieder auf. Gleiches gilt für die Dämmerschlafinfusionen, bei denen man auch kein Gedächtnis an die Behandlung behält. (Ganz abgesehen von den üblen Nachwirkungen, von denen mir gute Freunde berichtet haben.) Die Lachgassedierung hat den ganz wichtigen Vorteil, der auf den ersten Blick vielleicht wie ein Nachteil aussieht, dass ich "lerne", mit meiner Angst aktiv umzugehen. Das mag nicht bei jedem klappen, aber nach meiner dritten Sitzung traute ich mich, die folgenden Sitzungen "ohne" zu machen.

 

Ich bin immer noch kein "Zahnarztfan", und ich werde wohl auch keiner werden, aber es war definitiv die Lachgassedierung, die mir ein gelasseneres Verhältnis zur Zahnbehandlung ermöglicht hat. Und allein dafür bin ich (und mein Mann) Dr. Schneider allein schon dankbar.

 

Auf der 10er-Skala eine glatte 11 !"

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© Dr. Ulrich Schneider